© Strassentauben Kollektiv


Dauer: ca. 75 Min, ohne Pause

Tickets: 15,- / 10,- (erm.)

Kartenvorverkauf:

Donnerstag 23.04., um 20:00 Uhr  
Freitag 24.04., um 20:00 Uhr  

Web: strassentauben.de/theater

Maciej Tyrakowski:
Bobby

Linus Wirth:
Regie & Übersetzung

Amelie Maresté:
Bühne & Kostüme

Pablo Schröder:
Musik

Laura Sophie Faiss:
Choreographie



Strassentauben Kollektiv, Bremen

Awkward Conversations with Animals I’ve F*cked

Eine Zumutung von Rob Hayes.


Bobby hatte letzte Nacht Sex. Mit einem Hund. Jetzt sitzt er da, in Unterwäsche, und versucht, ein ganz normales Gespräch zu führen. Mit schwarzem Humor und schmerzlicher Offenheit tastet sich Bobby durch eine Serie von One-Night-Stands, bei denen er die Einzigen findet, die ihn nicht verurteilen, vielleicht aber nur, weil sie nicht antworten können. Ein Bett. Ein Mann. Fünf Tiere. Und fünf Gespräche, die wirklich niemand führen möchte.

Das Bremer Strassentauben Kollektiv zeigt die deutschsprachige Erstaufführung Awkward Conversations with Animals I’ve F*cked, des britischen Autors Rob Hayes. Maciej Tyrakowski spielt die Rolle des Bobby unter der Regie von Linus Wirth.
Der Monolog prämierte 2014 auf dem Edinburgh Fringe Festival. Der aus fünf Szenen bestehende Abend ist eine Charakterstudie des Außenseiters Bobbys – und setzt sich durch den Aufhänger Sodomie mit den Themen Einsamkeit und toxischer Männlichkeit auseinander. Wie entwickeln sich Menschen am Rande der Gesellschaft und warum bringt es eigentlich überhaupt gar nichts, wenn wir Tabuthemen einfach totschweigen? Mit entwaffnendem Humor und schmerzhafter Brutalität entwirft das Stück das Portrait einer Figur, die zwischen Scham, Sehnsucht und unbändiger Verzweiflung ins Wanken gerät. Rob Hayes Text, der international vielfach diskutiert und inszeniert wurde, bespricht das Unaussprechliche als eindringliches Kammerspiel über Isolation, Schuld und den unstillbaren Wunsch nach Liebe.

Deutschsprachige Erstaufführung: Premiere 18. Oktober 2025, Schlachthof Magazinkeller. Gefördert aus Mitteln des Senators für Kultur, Bremen. Unterstützt durch den Schlachthof Bremen.

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