© Maciej Rusinek


Dauer: 50 Minuten

Tickets: 15,- / 10,- (erm.)

Gespielt am:

Do 04.08.2022
Fr 05.08.2022
Sa 06.08.2022

Publikumsgespräch:
Im Anschluss an die Vorstellung
findet ein Publikumsgespräch statt

Facebook: facebook.com/events/3237089023202165/3237095989868135/

Choreografie, Performance:
Verena Kutschera, Clara Gracia, Richard Oberscheven

Licht, Dramaturgie:
Maria Huber


Sound:
Richard Oberscheven

Bühne, Kostüm:
Laila Rosato

Video-Installation:
Keren Chernizon

Produktionsleitung:
Olga Ramirez Oferil



Verena Kutschera, Clara Gracia, Richard Oberscheven

WHAT IF


"WHAT IF" erforscht tänzerisch das Spannungsverhältnis von persönlichem und gesellschaftlichem Handlungsspielraum eines jeden gegenüber der schleichenden, globalen Katastrophe Klimawandel. "WHAT IF" spielt mit artifiziellen Landschaften aus künstlichem Gesteinsobjekten, projizierten, KI-produzierten Gebirgszügen und gefilterten Naturklängen, die immer wieder auf der Bühne transformiert, konstruiert und zerstört werden. Die Performance stellt so die Frage: Was wäre, wenn wir unseren persönlichen, menschlichen Wahrnehmungsradius vergrößern könnten, wenn wir nicht in der Was-wäre,- wenn-Zeit, sondern in der Es-ist-so-Zeit leben würden? Die Performer*innen werden zu Akteur*innen der Veränderbarkeit des langsamen Fortschritts der Katastrophe und müssen ihre eigene Position zwischen aktivem Tun und passivem Nichts-Tun ausloten.


© Maciej Rusinek

Eine Produktion von Verena Kutschera, Clara Gracia und Richard Oberscheven, in Kooperation mit dem Künstlerkollektiv "Kunstschaffende Frankfurt".

Die Wiederaufnahme (analoge Fassung) von "WHAT IF" wird gefördert durch den Fonds Darstellende Künste im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR.

Mit Unterstützung durch das Theaterhaus Mitte und das ACUD-Theater.




Verena Kutschera ist Choreografin, Tänzerin/Performerin, Dozentin und zusammen mit Richard Oberscheven, Mitbegründerin von ihrem Künstlerkollektiv „Kunstschaffende Frankfurt“. Kutscheras choreografisches Denken entwickelt sich mit ihrem Interesse an Bildender Kunst, Performance Art, und dem Umgang mit verschiedenen Materialien, dem Körper und dem Raum. Ihre Arbeiten werden durch diverse internationale Institutionen und Festivals gezeigt und gefördert: Frankfurt LAB, Performing Arts Festival, Kunstverein Familie Montez, Bonnie Bird Theatre u. a.

Im Jahr 2010 zog Clara Gracia nach Berlin, um ein Praktikum mit der Tanztheater Company Dorkypark Constanza Macras zu absolvieren. Sie war in Deutschland in verschiedenen Tanztheaterprojekten involviert, geleitet von Künstler*innen wie Junjun Takahashi, Meredith Nadler, Stella Zannou, Alexandra Rauh, Bille Behr, Ursula M. Berzborn, Valentina Bordenave, Julianne Lenssen, Kirsten Bürger, Ingo Reulecke.

Richard Oberscheven ist freischaffend als Tänzer/Performer, Choreograf, Dozent und DJ für diverse Tanz- und Performance Projekte in Berlin, Frankfurt und Mannheim tätig. Seit 2018, der Gründung des Künstlerkollektivs „Kunstschaffende Frankfurt“ zusammen mit Verena Kutschera, erarbeiten sie interdisziplinäre Projekte, die in Theatern, in Ausstellungskontexten und Festivals gezeigt werden. Richard’s künstlerische Projekte werden durch kulturelle Intuitionen gefördert und sind in Theatern und auf Festivals zu sehen.

Maria Huber ist als freischaffende Dramaturgin für Performances und Neue Musiktheater Produktionen, als Theatermacherin in diversen internationalen Performance Kollektiven (the paranormal qpeer group, #followforfollow, Untere Reklamationsbehörde u. a.), sowie in künstlerisch- technischen Leitungspositionen, als Audio- und Lichtdesignerin tätig. Nebenbei studiert und produziert sie seit 2015 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen, sowie im Master für Spiel und Objekt an der HfS Ernst Busch.

Geboren in Barcelona, studierte Laila Rosato dort Bühnen- und Kostümbild, bevor sie 2011 nach Deutschland ging. Zu ihren Arbeiten gehören Film-, Theater- und Tanzproduktionen. Sie arbeitete unter anderem mit Kat Válastur, Thomas Ladwig, Florian Bilbao, Enrico Ticconi & Ginevra Panzetti und Verena Kutschera. Mit Clara Gracia in Berlin und Pau Masaló in Barcelona verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit.

Keren Chernizon ist eine brasilianische Multimediakünstlerin und Filmregisseurin. Sie lebt seit 10 Jahren in Berlin und arbeitet mit Theatergruppen und Choreograf*innen zusammen, die Videoprojektionen für ihre Stücke nutzen, sowie Videoinstallationen und ortsspezifische Arbeiten kreieren.

Olga Ramirez Oferil arbeitet u. a. im Produktionsbereich für Tanzprojekte in Berlin. Aktuell betreut sie Projekte von Verena Kutschera, Claudia Hill und Grupo Oito, und ist zusammen mit Sabine Seifert als Projektleiterin des EFRE-Projekts „Perspektive Tanz“ im Tanzbüro Berlin tätig. Seit 2019 arbeitet sie zusammen mit Marcela Giesche im Bereich Finanzen für die LAKE Studios Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung von: