© Jay Discher


Dauer: ca. 75 Minuten

Tickets: 15,- / 10,-

Kartenvorverkauf:

Freitag 05.11., um 20:00 Uhr  
Samstag 06.11., um 20:00 Uhr  

Facebook: facebook.com/events/171009228535854/

Performer:
Uwe Moellhusen, Wolf Dee, Wolfgang Nick



p o e s i . f y s i k .

Submusik aus dem Schrotthaufen der Geschichte #2 / #3

Musikaktion, Performance


Vibrator / Werkzeugkasten / kaputte Zithern / Basstrommel / Becken / Spanngurt-Gitarre / Orgel / Gießkannengeige / Wasserschüssel / Diktiergeräte / Draht / Stimmen / analoges Echogerät / Klangobjekte aus Metall, Papier, Holz, Plastik, Textil, Luft und Wasser / Frequenzmodulation...

Aber mit welchem Zeug wir spielen ist zweitrangig. Wir spielen mit dem was uns der Zufall schenkt bzw. mit dem was wir finden (auf dem Schrotthaufen der/unserer Geschichte).

Alles was uns in die Hände fällt, kann zu Material reduziert werden, zu Rohstoff, frei gegenüber dem gewohnten Verwendungszweck, oder den Techniken konventioneller Spielweisen. Wir limitieren die Klangmedien und ignorieren den kapitalistisch-technologischen Musikalienmarkt. Wir begreifen uns nicht als Musiker, sondern als Klang-Bild-Hauer. Unsere Kompositionen sind extrem subjektiv und gehorchen keinem Genre. Es gibt keine Stilvorgaben. Unser Leben entscheidet.

Das Experiment ist die konstruierte Situation in der ein (musikalisches) Ereignis entsteht: Die Konstruktion des Ortes, seines Environments, seiner Installationen im Verhältnis zu Psyche, Energien, Gedanken und Ideen der Beteiligten und dem freien Dialog ohne den schlechten Atem apodiktischer Gewissheiten.

Ein Theater der Reinigung, den angehäuften Dreck des Alltags auszuschwitzen...

Ein Spiel mit dem Körper, der gefordert ist das entfesselte Spektrum seiner Möglichkeiten auszuleben.

Wenn wir am Ende bluten, war alles gut.

(U. Moellhusen)


"p o e s i . f y s i k ." ist das aktionistische Vehikel des freien Künstlerraumes GARAGE: in Berlin - Neukölln - Uwe Moellhusen, Wolfgang Nick, Wolf Dee

Foto: p o e s i . f y s i k .


Vibrator, organ, toolbox, wahing pan, watering can violin, taperecorders, voices, analog echo device, string reverb, wire violin, objects / installations made of metal, paper, wood, plastic, textile, air, water, wire + tension belt guitar, frequency modulation...

But what kind of stuff we play with is secondary. we play with what chance gives us or with selfmade constructions. we limit the sound media and ignore the capitalist- technological music market.

We don't see ourselves as musicians but as sound sculptors.

Our compositions are extremely subjective and do not obey any genre.

Our style is our life.

The experiment is the constructed situation in which a (musical) event arises: the construction of the place, its environment, its installations in relation to the psyche, energies, thoughts and ideas of those involved and finally the free dialogue without the bad breath of insipid and apodictic certainty.

And it is a cleaning theater in which we sweat out the accumulated everyday filth ...

And we play with the whole body, which is challenged to use the maximum range of its possibilities.

If we end up bleeding, everything will be fine.

(U. Moellhusen)