Dauer: 45 min

Tickets: 12 € / 8 € (erm.)

Gespielt am:

So 02.06.2019

Spiel, Regie, Produktion:: Juliane Torhorst, Katja Tannert

Musik: Tammo Messow

Kostüme: Jane Saks

Beratung: Prof. Dr. Sebastian Pflugbeil (Gesellschaft für Strahlenschutz)



Performing Arts Festival 2019

Chronik der Zukunft

Wir machen strahlend weiter !

Die Utopie der ENERGIE FÜR ALLE.
Die Büchse der Pandora,
der entfesselte Dschinn.

Was einst als Wunderkraft galt,
beschäftigt heute nicht nur die
Fridays for Future.

Das TheaterKollektiv Adapter aus Berlin erzählt von Atomenergie, der Natur um Fukushima, den Stimmen aus Tschernobyl, und arbeitslosen Albanern. Lässt sie in akkustischen Landschaften und eindrücklichen Szenen aufeinandertreffen. Wer erinnert sich an Radiumcreme und Atomzäpfchen? Noch ein bisschen verstrahlte Limonade? Die Fakten sind da, unauslöschlich klebt die Erfindung am Menschen.

Performative Geschichte - Bewegungsschauspiel, Life-Musik und Video ummantelt von schwarzem Humor, gewürzt mit dem Zorn eines Physikers.

Aus Texten von „Stimmen aus Tschernobyl - Chronik der Zukunft“ der weissrussischen Literaturnobelpreisträgerin Svetlana Alexejiwitsch und aktuellen Recherchen. Vergangene Helden, aktuelle politische Entscheidungen und zukünftige Gefahren. Ein theatrales Experiment.

Das Kollektiv ADAPTER besteht aus Juliane Torhorst und Katja Tannert.
Juliane Torhorst ist freischaffende Schauspielerin und Regisseurin. Geprägt von der Kooperation mit den Regisseurinnen Christiane Wiegand und Elzbieta Bednarska ist sie spezialisiert auf ortsspezifisches Theater. Juliane Torhorst besticht durch sprachliche Präzision und Ausdruck.
Katja Tannert arbeitet als Bewegungschauspielerin. Sie spielt an Orten wie Kinos, Zügen oder Gefängnissen und verknüpft Elemente wie Bewegungstheater, Videokunst, Objekt und Musik. Zuletzt in ihrem Wissenschafts-Kunst Projekt „Waldweit“ als Wald- Performance über die Kommunikation zwischen den Bäumen.
Seit 2016 beschäftigen sich die Künstlerinnen mit dem nuklearen Sprengstoff vor unserer Haustür.


www.juliane-torhorst.de


www.katjatannert.net


Chernobyl 1987, Fukushima 2011 – over the course of a tour through history, the performers Juliane Torhorst and Katja Tannert take stock of (atomic) policy. They relentlessly confront the audience with the absurdity of today’s cluelessness and helpless shortsightedness. The inspiration for this performance comes from the winner of the Nobel Prize for Literature, Svetlana Alexievich, and her Voices from Chernobyl – History of the Future.


Juliane Torhorst is a freelance performer and director. Influenced by the cooperation with directors Christiane Wiegand and Elzbieta Bednarska, she specializes in site-specific theater. Juliane Torhorst fascinates with her linguistic precision and expression.


Katja Tannert works as a movement performer. She performs in places like cinemas, trains or prisons and brings together elements including movement theater, video art, object theater and music. A recent work is her science art project Waldweit, a performance in the forest about the communication between trees. Since 2016, both performers have dealt with the topic of the nuclear danger right outside our collective doors.